Wie können Unternehmen internationale Mitarbeitende und Auszubildende nicht nur gewinnen, sondern auch erfolgreich integrieren und langfristig binden? Ein entscheidender Faktor wird dabei häufig unterschätzt: Sprache.

Neue Mitarbeitende können fachlich hervorragend qualifiziert sein – wenn im Arbeitsalltag jedoch sprachliche Hürden bestehen, wird aus einer einfachen Rückfrage schnell ein Missverständnis. Arbeitsanweisungen müssen mehrfach erklärt werden, der Austausch im Team fällt schwerer und auch die fachliche Einarbeitung kann länger dauern.
Sprachförderung ist deshalb weit mehr als eine klassische Weiterbildungsmaßnahme. Richtig eingesetzt wird sie zu einem Instrument der betrieblichen Integration und Fachkräftesicherung.
Sprachförderung dort einsetzen, wo sie gebraucht wird
Entscheidend ist dabei nicht allein, Deutsch zu lernen. Im Berufsalltag kommt es darauf an, genau die Sprache zu beherrschen, die für die konkrete Tätigkeit benötigt wird.
Wie werden Arbeitsabläufe erklärt? Welche Fachbegriffe tauchen täglich auf? Wie gelingt die Abstimmung mit Kolleginnen und Kollegen, Vorgesetzten oder Kundschaft? Und wie können Auszubildende dem Berufsschulunterricht folgen und gleichzeitig sicher im Ausbildungsbetrieb kommunizieren?
Moderne Berufssprachförderung setzt genau an diesen Situationen an.
Mit den Job-BSK für Beschäftigte stehen beispielsweise arbeitsplatzbezogene und flexibel ausgerichtete Berufssprachkurse zur Verfügung. Sie sollen Sprachlernen und konkrete Anforderungen am Arbeitsplatz enger miteinander verbinden. Daneben richten sich die Azubi-BSK gezielt an Auszubildende und deren sprachliche Anforderungen während der Ausbildung.
Für Unternehmen eröffnet das die Möglichkeit, Sprachförderung nicht losgelöst vom Arbeitsalltag zu betrachten, sondern gezielt in die betriebliche Integration einzubinden.
Digitales Kurzformat: kompakte Informationen für Unternehmen
Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigen wir am 15.09.2026 von 12:00 bis 12:45 Uhr in unserem digitalen Kurzformat:

„Fachkräfte sichern durch Sprache“
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Unternehmen Sprachförderung bedarfsgerecht organisieren und für die Integration internationaler Beschäftigter und Auszubildender nutzen können.
Ein besonderer Fokus liegt auf den staatlich geförderten Angeboten:
- Job-BSK für Beschäftigte
- Azubi-BSK für Auszubildende
Dabei geht es nicht nur um die Programme selbst, sondern vor allem um ihre praktische Anwendung: Für welche betrieblichen Situationen eignen sie sich? Wie lassen sie sich sinnvoll einsetzen? Und welche Möglichkeiten ergeben sich daraus für Unternehmen, die internationale Fach- und Nachwuchskräfte beschäftigen?
Neben kompakten fachlichen Impulsen bleibt ausreichend Raum für konkrete Fragen und den gemeinsamen Austausch.
Sprache schafft Verbindung – und Perspektive
Fachkräftesicherung beginnt nicht erst bei der nächsten Stellenausschreibung. Sie entscheidet sich auch dort, wo Menschen bereits im Unternehmen angekommen sind.
Wer sprachliche Barrieren abbaut, erleichtert die Zusammenarbeit, unterstützt die fachliche Entwicklung und schafft bessere Voraussetzungen dafür, dass internationale Mitarbeitende und Auszubildende langfristig Teil eines Unternehmens werden.
Genau hier setzt unser digitales Kurzformat an.
Termin: 15.09.2026
Uhrzeit: 12:00 - 12:45 Uhr
Format: Online
Teilnahme: Anmeldung erforderlich
Interesse geweckt?
Die Anmeldung erfolgt unkompliziert über unser Online-Formular.
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Die Veranstaltung findet im Rahmen der INQA-Aktionswochen „Menschen in Arbeit – Fachkräfte in den Regionen“ 2026 statt.